Kreativsaison Arbeitstreffen

Diese Woche haben wir ein kleines Arbeitstreffen in Kiel eingelegt und meinen Bruder Christoph, der zur Kreativsaison dazu stößt, mit der Arbeit vertraut gemacht…

… Mein erstes Mal in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins. Als ich langsam in die Stadt hereinfahre, fühle ich mich der Backsteinhäuser wegen schon gleich in den Norden Deutschlands versetzt. Mehr Bilder gibt es übrigens auf dem Blog von Christoph zu sehen.

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kreativsaison kielDie Schlussfolgerung Christophs nach zwei Tagen Kiel war Folgende: „wenn ich Kiel in einem dummen Spruch beschreiben müsste, wäre es ‚Mut zur Hässlichkeit‘.“ Hässlichkeit ist nun aber wirklich kein schönes Wort und so gebe ich dem kontra und nenne es eher ‚Trash‘. Ein komplett zugewuchertes Schaufenster, ein rosa Haus mit bunten Gartenlampen, eine Wohnung, die so insziniert ist, als sei sie ein Ramschladen. Das alles in nur einer Straße.kreativsaison kiel

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Sobald die Straße überquert ist kommt man bald in den atmosphärisch ganz anders wirkenden, idyllischen Schrevenpark und läuft die Göthestraße mit den eindrucksvollen Häusern entlang…

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… trifft auf das Lessingbad, ein ehemaliges Freibad, heute Kulturort, morgen Kita. Im Innenhof findet ein Kreativstammtisch statt, ähnlich wie unsere Projektwerkstatt. Es handelt sich um einen Ort, an dem Gleichgesinnte sich austauschen und netzwerken können, an dem gegessen wird, an dem Ideen entwickelt werden. Hier haben wir uns mit Marcus von Nordlichter verabredet, ein Visionär und super inspirierender Mensch. Marcus kann seinen Redefluss kaum stoppen, aber was da aus seinem Mund raussprudelt, ist so interessant und beeindruckend, dass man gar nicht weghören kann. All die verschiedenen Projekte, die er begleitet, Dinge, die er erlebt und Menschen, die er getroffen hat.

kreativsaison kiel kreativsaison kiel Direkt um’s Eck stößt man gleich auf eines der schönsten Cafés, in dem ich je war, das Café Resonanz. Mein Gott, ist das schön. Das könnte man glatt nach Rostock holen. Draußen ist eine kleine Veranda mit einem offenen Fenster nebenan, an dem man bestellen kann. Direkt gegenüber ist noch ein kleiner Cafégarten zum draußen sitzen und neben der Eingangstür laden zwei Sessel und ein 50er Jahre Kinderwagen zum verweilen ein.

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Wenn man herein kommt stößt einem sofort der Kleiderschrank ins Auge, der vor die Toilettentür angebaut ist und die Gäste darin verschwinden lässt. Öffnet man diese Tür, sieht man auf der Damentoilette als Erstes originale Omakittel und Kleidchen, auf der Männertoilette einen Tweedanzug. Als würde man in den privaten Ankleideraum gehen. Zuckersüß.

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Auch die Theke und der Rest des Raumes sind stilvoll eingerichtet, hier stimmt alles. Auf der Karte „Früh- und Spätstück“ findet man viele orientalische Gerichte, libanesischen Eistee mit Orangenschalen, Zitronenschalen, Kardamon, Koriander, Orangenblütenwasser, Zitronensaft und Zucker. Köstlich. Außerdem leckere Kuchen, Pancakes, Lassis, Wein, Bier. Die Tischnummern sind keine gewöhnlichen Nummern, sondern ein Glas Zimt an dem einen Tisch und ein Glas Nelke am nächsten.

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Im Anschluss spazieren wir noch die Holstenauer Straße entlang. Auf den ersten Blick reizt mich die Haupteinkaufsstraße garnicht. Merle vom schönen Blog Fördefräulein hat aber sehr schön über einen neuen Sneakerladen berichtet, den muss ich mir anschauen. Und sie hat gar nicht so unrecht, der Laden ist wunderschön und mit einem leicht industriellen Touch eingerichtet, Merles ausführlichen Bericht mit mehr Eindrücken findet ihr hier.

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In einem Strandkorb am angelegten Strand essen wir zum Abschluss noch ein Fischbrötchen und Fish & Chips in der Fischbar am Hafen, sehr zu empfehlen.kreativsaison kielkreativsaison kiel

All zu viel konnte ich mir von Kiel leider nicht anschauen, aber ich habe auf jeden Fall Lust auf mehr. Die versteckten Hinterhöfe, wie auch die leerstehende Klempnerei, die vielen Oldtimer, die freundlichen Menschen… ich komme wieder. Spätestens zum nächsten Arbeitstreffen.

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Ein Kommentar

  1. Pingback: Wochen-Pläsiere | Kreativsaison Mecklenburg

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