Rossiniwoche Tag 2

Der große Tag – Weltpremiere des Chromoconcerto!

Heute ist es endlich so weit, das Bibbern nimmt ein Ende und auch die Spannung auf das Chormoconcerto ist vorbei. Fast, denn noch hat es ja nicht stattgefunden. Erst wird ein letztes Mal dafür geworben. Gestern noch wurde im Lohro davon berichtet, heute gibt es wenige Freikarten an der HMT zu vergeben. Alle Flyer und ein paar wenige Freikarten verteilt, machen wir uns mittags auf den Weg Richtung Kühlungsborn, wo wir Katharina treffen. Nach unserem erfolgreichen Wismar-Tramp-Erlebnis möchten wir es noch einmal wagen. Keine gute Idee. Okay, an sich schon, aber das Rauskommen aus der Stadt ist einfach immer schwerer. Und so sind wir gelaufen und gelaufen, haben gewartet und gewartet und – lacht uns ruhig aus – schlussendlich den Bus nach Kühlungsborn genommen. Aber ja, kein Wunder, wenn man sein Glück an der Bundesstraße versucht, an der man nicht anhalten darf.

In Kühlungsborn trinken wir mit Katharina im Café Röntgen eine heiße Schokolade. Von da machen wir uns dann auf nach Heiligendamm. Burcin und ich richten den Empfang her, kümmern uns um den Einlass und den Verkauf von Tickets und CDs. Es erscheinen immer mehr Gäste, darunter auch einige, die erst bei der gestrigen Veranstaltung im Prinzenpalais von der Rossiniwoche erfahren haben. Auch die Arbeit in der HMT am Morgen hat sich gelohnt. Um kurz nach acht werden die Schotten dicht gemacht, das Chromoconcerto geht los. Alessandro sitzt im Scheinwerferlicht am Piano auf einer 40cm hohen Bühne, hinter ihm die 5x3m große Leinwand. Als Alessandro zu spielen anfängt, sehen die Gäste zum ersten Mal, was hinter dem Konzept des Chromoconcerto steht. Die Klänge werden in Farben übersetzt und an die Leinwand projiziert. Die ganze Software wird von den beiden Technikern geregelt, die nicht sichtbar in einem kleinen Hinterraum sitzen. Etwa eine Stunde geht das Konzert.

Danach erzählt der Entwickler der Sofware Pierpaolo Venier von dem Konzept des Chromoconcerto und dass das Klavierspielen hier nicht als Kunst, sondern als Wissenschaft angesehen werden muss.

Es gab keine Komplikationen, alles hat funktioniert und die Begeisterung in den Gesichtern ist groß. Künstler und Familie gehen in der Hotelbar zu Abend essen, wir gönnen uns einen Abschlusscocktail, bis wir dann um 23 Uhr den Bus nach Rostock nehmen, zusammen mit einem Besucher, den wir bei der HMT gewonnen haben. Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu, aber erst gibt es noch einen wohlverdienten Dobi-Döner.

Das Chromoconcerto, das Highlight der Rossiniwoche, war ein voller Erfolg. Tag 3, check!

rossini chromoconcerto

Wenigstens ein sonniges Tramp-Wetter.rossini chromoconcerto

Im Bus.rossini chromoconcerto

Café Röntgen in Kühlungsborn.    rossini chromoconcerto

CD- und Ticketverkauf im Grand Hotel Heiligendamm.rossini chromoconcerto

Alessandro bei dem Chromoconcerto.rossini chromoconcerto

Der Musiker, die Techniker, der Erfinder.rossini chromoconcerto

Erklärung des Chromoconcerto.rossini chromoconcerto

Wohlverdientes Abendessen.

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