Interessante Begegnungen – Tag 37 – 42

Die letzten Tage waren schön, aufregend, abwechselnd.

In diesem Beitrag „stolpere“ ich ein wenig über das, was ich gemacht und erlebt habe und wem ich so begegnet bin.

So habe ich die Altstadt erkundet, war auf der Suche nach Vintageläden (erster Erfolg!), hatte interessante Gespräche und Begegnungen, Probleme einzuschlafen und wie immer, ganz viel Pasta. Also, weiterlesen.

Um das Café A REBOURS herum sind einige nette Gassen, kleine Läden und Galerien, die es sich anzuschauen lohnt.

Als ich Richtung Café steuere (ohne mich heute hinein zu setzen), laufe ich an der Galerie Avocado vorbei. Dort gibt es lauter schöne Dinge von Schmuck, zu Fotografie, zu Keramik…

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An der Tür findet man ein kleines Heftchen namens ‚Altstadt-Lieblinge‘ mit schönen Geschäfts-und Restaurantempfehlungen, darunter auch Magda&Vintage. Man muss wissen, dass der Laden nur Dienstags bis Donnerstags von 14 – 18 Uhr geöffnet ist, ich stand nämlich ein andermal bereits vor verschlossener Türe. Jetzt ist er geöffnet und ich gehe natürlich sofort rein. Im Schaufenster sieht man bereits alte Puppen, Kleidung, Schuhe, Schmuck…

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Drinnen sitzt eine sehr nette Frau, die gerade der Kundin davon abrät, eine Brille zu kaufen, weil diese schon zu lange im Voraus gezögert hat. Ich stimme ihr zu: „Das sagt meine Freundin mir auch immer, wenn du zu lange überlegst, kauf es nicht! Aber ich schaffe es trotzdem nie.“ Letztenendes ist die Sonnenbrille verkauft. Welche/r Verkäufer/in rät der Kundschaft schon von einem Kauf ab?

Eine Regalschublade ist gefüllt mit 80er Jahre Ohrringen, daneben Sonnenbrillen. Es gibt Ledertaschen, Gürtel, Schuhe, Kleider, Hosen, unten Jacken und Blazer. Ich wurde ebenfalls von einer Sonnenbrille angelacht, eine FENDI aus den 80ern. Die Ohrringe, die ich mir dazu kaufen wollte, bekam ich geschenkt.

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Eine sehr sympathische Stimmung herrscht in dem Laden. Ich frage, wie oft sie neue Ware bekommt, was ganz unterschiedlich sei. Wir unterhalten uns über die Kreativsaison und sie nennt mir ein paar Second-Hand-Läden (ich werde berichten).

Glücklich über meinen Kauf schlendere ich um die Nikolaikirche herum, drinnen findet gerade der Aufbau für das EVITA Musical statt. Die kleinen Gassen mit unterschiedlichen Häusern und Erhebungen sind sehr schmeichelnd und laden zum bummeln ein. Ich entdecke den Buchladen ‚buch…bar‚, der mir bereits von meinem ersten eintägigen Rostockbesuch in Erinnerung blieb. Neben gewählten Büchern gibt es auch kleine Geschenkartikel, der Mann findet Ratschläge von „Shades of häh?“. Ich entscheide mich für Paulo Coelhos „Der Alchimist“, der mich die Woche über sehr positiv gestimmt hat :)

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Dort oben wohnen Menschen.

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Natürlich habe ich auch Zeit im Roten Pavillon verbracht, wo am Freitag die Vernissage der aktuellen Ausstellung FRAGMENTE von Maria Hill stattfand. Vor allem der große weiße Steinkopf der Künstlerin von der Mosel hat es mir sehr angetan, wunderschön. Und endlich gab es wieder ein gemeinsames Pasta-dinner mit dem Schwesterherz.

Young Mecklenburg wurde zum ersten Mal extern beworben, auf Alles-MV. Mein Blog wird dort nun regelmäßig eingebettet, das freut doch sehr. Genauso wie ich mich immer über eure Meinungen, Fragen und Vorschläge freue.

Katharina und ich haben Robert getroffen, auch eine sehr interessante Begegnung. Er ist Manager der Eventagentur Sphinx und arbeitet u.a. gerade an der Mittsommer-remise, ein Projekt mit zahlreichen regionalen Guts- und Herrenhäusern. Ich würde Robert als ein Visionär bezeichnen, er veranstaltet die ungewöhnlichsten Festivals und Veranstaltungen und das macht er mit Leib und Seele. Er erzählt uns, dass er vor knapp 3 Jahren an der Gestaltung des Café A REBOURS beteiligt war, welches zuvor das Studentencafé Kiwi war. Er ist sehr angetan von der Kreativsaison und ich bin gespannt, was da noch alles in Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung passiert. Ich muss den Kaffeekranz leider früher verlassen, der Musiker Lukas Rauchstein wartet im Café Ronja auf mich. Das ganze Interview mit ihm könnt ihr hier lesen.

Begegnungen

Und noch ein Tag mit schönen Begegnungen. Heute: Nähmarie.

Maria hat einen kleinen Laden in der Niklotstraße, der „Chaotenstraße“ Rostocks, wie sie selbst lächelnd sagt. Warum? ‚Naja, schau dir die Straße an‘. Hier sitzt auch ‚Alternatives Wohnen in Rostock e.V., wo es Montags immer Volksküche gibt. Ich treffe Maria im Café Ronja. Seit ich in Rostock bin verfolge ich mit Begeisterung ihren Blog, auf dem sie in schönen Fotos ihre Flohmarktschätze, DIYs, Nähkünste und viele 70er Jahre Möbel und Sonstiges zeigt und darüber schreibt. Wir unterhalten uns über den Sperrmüll und dass so oft Menschen nicht die Besonderheit in vielen Dingen sehen und erkennen. Stattdessen schmeißen sie sie weg. Wir vergleichen die charmante, aber nicht sehr ereignisreiche Altstadt, in der nachts alles um 12 schließt mit der jungen KTV, die fernab von allem touristischen Treiben ist. Maria erzählt von der treuen Rostocker Seele, von dem Spieleladen auf der Doberaner Straße, in dem bis vor einigen Jahren ein Naziladen war. Wir erzählen über ihre Arbeit und den Ponyhof, der mit der Zeit immer konkurrenzintensiver geworden ist. Aber darüber jetzt nicht zu viel, bald kommt ein Interview mit der lieben, kreativen Nähmarie mit den großen blauen Augen.

Nachdem abends das fulminante Konzert von „I’m not a Band“ war, habe ich mich mit der Jungdesignerin Juliane, 21, von Cold by im Café Central getroffen, Maria hat mich an sie vermittelt.

Ich bin dankbar für all die schönen Gespräche und interessanten Begegnungen. Das ist Mecklenburg, mein Mecklenburg, young Mecklenburg.

Over and Out. Teresa.

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