KONZERT: I’M NOT A BAND

Violine trifft Electro im M.A.U. Club Rostock

Freitag, der 15. Februar, es ist 4 Minuten vor acht, als ich am M.A.U. Club ankomme. Ich wollte ursprünglich alleine auf das Konzert gehen, aber meine Schwester Katharina und die Goldschmiedin Claudia Brepohl sind glücklicherweise auch dazu gestoßen. Kurz bevor sie kamen wurde mir die Tür vor der Nase geschlossen mit der Anmerkung, dass es noch ein paar Minuten dauern würde, die Band wurde zu spät zum Essen gebracht. Ich wundere mich, dass außer uns noch kein Mensch da ist. Okay, um Punkt acht zu erscheinen war wirklich nicht schlau, aber ich kenne die Sitten hier noch nicht und weiß nicht ob es sich bei der Zeit um Einlass oder Konzertbeginn handelt. Zum Glück aber um Letzteres, so wurde der Raum wenigstens noch ein bisschen voller.

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Während einer zweistündigen Wartezeit kam ein lustiger Fotograf zu uns, mit der Bitte ein Foto für seinen Bildband zu machen  – einmal vom Publikum und, ganz wichtig, getrennt davon auch noch von der Band. Erster Versuch, klick. Das Bild gefiel ihm total gut, erst als ich ihn auf meine geschlossenen Augen aufmerksam mache, kommt es zu einer zweiten Aufnahme. Er bittet uns, die Augen zu schließen und erst kurz vor der Aufnahme zu öffnen, das sei sein Tick 17 gegen geschlossene Augen! Er gibt uns seine Visitenkarte mit der Bitte „Nummer nicht an Dritte weitergeben!“. „Merkt euch die Nummer 44.79, schreibt mir eine Email und ich schicke euch das Bild“. So ging unsere Wartezeit relativ schnell vorbei und um kurz nach 22 Uhr kam die Band auf die Bühne.

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I’m not a Band im Lom

Das Lustige ist, dass ich ‚I´m not a Band‚ am Nachmittag noch im LOM gesehen habe, aber nicht wusste, dass sie es sind. Sie sind Musiker, das war mir klar. Auch dass sie nicht aus Rostock sind war offensichtlich. Erst als ich mich zuhause ein bisschen über sie informiert habe, haben sich die Puzzleteile zusammengefügt. Die Band, bestehend aus Kassandra Papak und Stephan Jung, entstand in ihrer kleinen Wohnung in Berlin und verbindet klassisches Violinenspiel mit Electro und so auch Großstadthektik mit Natur „connect the big city hectic with the ease and quiet of nature“ (Quelle: imnotaband.de)not a band

Das Konzert war super. Katharina und ich, die wir von ausgiebigem Tanzen immer mehr in´s Schwitzen kamen, waren quasi von einem nicht wirklich tanzenden Halbkreis umgeben, Mit der Zeit wurde die Stimmung immer lockerer und nachdem die Sängerin Kassandra Papak sympathisch zum Bewegen motiviert hat, wurden auch die anderen ca. 20 Menschen tanzlustiger.  Die Band hat alte und neue Lieder gespielt, nach ‚March 23rd‘ meinte Katharina ganz beeindruckt ‚oooh, das war so schön!‘. Auch ‚Woody‘ und vor allem die letzte Ostsee-Hymne ‚Baltic Sea‘ haben uns sehr begeistert gestimmt. Claudia hat am Ende gleich beide Alben gekauft, plus einem Jutebeutel mit Bandaufdruck. Ich immerhin einen Band-Button.

Konzert Nummer 2, pure Begeisterung von der Band und gleichzeitige Verwirrung aufgrund des doch ziemlich leeren Raumes. not a band

https://www.youtube.com/watch?v=upch_4oWbHc

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