Disco Disco Partizani, Mainstream, Stadtpalast – Tag 28

Gerade sitze ich im Café A REBOURS (ganz was neues, ich weiß). Mittlerweile alleine. Eben war es zwar voll, aber trotzdem finde ich, dass dieser Ort noch viel zu unentdeckt ist. Heute scheint er gefüllt mit Studentinnen der HMT (Hochschule für Musik und Theater) zu sein. Wagner hier, Sonate da, ich muss „üben, üben, üben“.

Ehrlich gesagt versuche ich mich gerade nur davor zu drücken nach Hause zu gehen. Mein Mitbewohner, der letzte Woche 21. geworden ist, macht heute eine Party – mit meinem Zimmer als Tanzfläche. Ich kann einfach nicht „Nein“ sagen. Eben habe ich die wenigen Habseligkeiten, die ich in meinem Zimmer habe, zurück in einen Karton und in meinen Koffer gepackt, damit das junge Volk heute Abend ausgelassen feiern kann – ich hoffe nicht zu exzessiv.

Mal schauen wo es mich hinführt. Auf die Party? In die Stadt? Wir werden sehen……

Ja, ich habe es lange auf der Party ausgehalten. Um 1 Uhr nachts bin ich dann aber mal raus, Richtung Helga´s Stadtpalast. Dort fand heute Meerblick statt, was die Jungens mir bei der Projektwerkstatt schon ans Herz gelegt hatten. Es ginge da nicht nur um Musik, sondern auch Künstler seien da, Lichtinstallationen uswusf. Im Sommer werden wohl auch ziemlich coole Strandpartys veranstaltet.

In der Schlange habe ich mir erstmal mit einem angetrunkenen Mädel eine Sektdose geteilt, die Gruppe hat sich aufgeregt, dass alles immer mehr und mehr Mainstream werde. Ja, so ist das wohl….. aber da muss ja auch erstmal eine Balance gefunden werden: sich selbst und dem Konzept treu bleiben aber trotzdem größere Menschenmengen erreichen. Gar nicht so einfach.

Ach ja, außerdem meinte das Mädel, ich bräuchte unbedingt einen Presseausweis, wenn es quasi mein Job ist, auf alle möglichen Events zu gehen und die Szene nach außen zu tragen. Recht hat sie! :)

Stadtpalast war okay, aber für die heutige Veranstaltung habe ich mir schon ein bisschen mehr erwartet. War wirklich recht mainstreamig. Und künstlerisch ausgetobt hat man sich auch nicht. Aber es war okay und ich habe seit langem mal wieder ein bisschen getanzt. Jetzt falle ich nach einem nächtlichen Dürüm von Best Kebab (auch „Dobi-Döner“ genannt) in das Bett meines nicht anwesenden Mitbewohners, denn mein eigenes Zimmer ist in Bier- und anderen Alkoholflaschen, Twisterspielen, Essensresten etc. gehüllt.

Over and Out. Teresa.

Foto

Die zuckersüße Toilette im Stadtpalast.

FotoFoto

Dobi-Dürüm.

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